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DAN Prüfung

Absolute Spitzenleistung zeigten sieben Sportler bei einer Gürtelprüfung in Burglengenfeld vor den strengen Augen der beiden lizenzierten Prüfer des Deutschen Karate Verbandes Fritz Oblinger (7. Dan) und Franz Fenk (6. Dan) . Dabei war es für jeden der Teilnehmer eine große Herausforderung: Sie alle griffen nach einem Meistergrad, den Schwarzgurt. Diese Graduierung, im Karatejargon Dan, genannt, unterteilt sich wiederrum in zehn verschiedene Stufen. Je höher der Gurt, desto komplexer und anspruchsvoller wird das Prüfungsprogramm. Es zählt einerseits selbstverständlich die körperliche, sportliche Leistung. Allerdings ist die entsprechende Geisteshaltung unumgänglich. Nur diese befähigt zu einem ausdauernden und kräftezehrenden Trainingsaufwand. Zudem geht damit ein Wachstum für das Verständnis für die ausgeführten Techniken als auch für den eigenen Körper mit einher.

An dieser Stelle seien die einzelnen Prüflinge vorgestellt, angesichts deren Aufwands über Jahre hinweg eine solche Würdigung eine kleine Anerkennung über das vereinsinterne Lob sein soll. Reihenfolge aufsteigend der erreichten Graduierung:

1. Dan

Lena Söllner:

Die junge Dame bricht mit ihren 16 Jahren den Rekord des jüngsten Danträgers in der Geschichte des Karate-Dojos Burglengenfeld. Seit Jahren zählt sie trotz ihrer Jugend zu den Stammkräften im Training. Dort und auch als Kindertrainerin beweist sie große Disziplin und Durchsetzungsvermögen.

Michael Liebl:

Der Spätzünder hat vor nicht allzu langer Zeit seinen Weg zum Karate gefunden. Neben seinem großen Engagement als Pressewart bis Anfang dieses Jahres beweist er regelmäßig seinen großen Eifer und Einsatz. Bemerkenswert hier ist vor allem, dass er als Schullehrer sich einer Sache als Schüler aussetzt. Getreu einem Grundprinzip des Karate: „Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem.“

2. Dan

Werner Rauch

Nicht nur optisch erinnert Werner mit seiner vollen Bartpracht an einen Bären. Ebenso gleicht sein Karate dessen starken und wuchtigen Bewegungen. Niemals weicht er einen Schritt zurück und zeigt unermüdlich vollen Einsatz. Diese fokussierte Einstellung spiegelt sich im ganzen Menschen wieder – loyal, aufrichtig und verlässlich.

Alois Vögerl

Als Mann der ersten Stunde des Karate-Dojos liegt die erste Dan-Prüfung 31 Jahre zurück. Selten gab es einen verdienteren Prüfling. In all den Jahren verlor er jedoch nie an Qualität. Jeder im Verein kann sich von Alois abschauen wie es richtig geht. Gleichzeitig hat er ein tiefes Wissen über die Seele des Karate sowie all die Ausführungsformen.

Sabine Mackle

Die Verlässlichkeit in Person. Seit Jahren zeigt sie eine unendliche Geduld darin, sich der wichtigsten Aufgabe eines Vereines zu widmen: Kindertraining. Dabei investiert sie viel Zeit und auch Trainingseifer. Dazu zählt auch die Betreuung der Nachwuchskarateka bei zahlreichen Meisterschaften. Nebenher schafft sie es trotzdem die nötige Zeit zu finden um ihr eigenes Niveau stetig weiter zu entwickeln.

3. Dan

Manuela Harbauer

In der Karate-Abteilung des SV Diesenbach ausgebildet und von Franz Fenk, dem Cheftrainer des Karate-Dojos Burglengenfeld perfektioniert. Eine ehemalige Trainerin und sehr erfolgreiche Wettkämpferin, die den Willen und Motivation wieder fand, sich auf eine Prüfung vorzubereiten. Im Training als auch auf Festen ist sie immer als fröhlicher Mensch ein Gewinn für die Gruppe.

4. Dan

Tobias Wittmann

Ein Athlet wie er im Buche steht. Trotz seines immensen Talentes, welches er auf zahlreichen Meisterschaften bewiesen hat (u.a. 3. Bayerischer Meister 2017) lässt er nicht davon ab, ohne Ablass zu trainieren. Damit beweist er die größte Tugend des Karate, die Demut. Neben dem Sport bereichert er den Verein als Trainer, Helfer und frohmutiger Mensch.

 

Mitglied im Bayerischen Karate Bund e.V. und Bayerischen Landessportbund e.V.
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